Bekanntlich sind die ersten Jahre in einem Amt die schwierigsten. Sich in ein Amt einzuarbeiten, verlangt viel (zeitlichen) Aufwand und Energie. Je besser der Informationsfluss organisiert ist und je mehr man weiss, desto effizienter kann man arbeiten. Längerfristig besetzte Posten bedeuten auch effizienteres Arbeiten.
Eine gute interne Organisation gibt ein starkes «Rückgrat» und setzt die Grundlage für eine klare Zuteilung von Kompetenzen und Verantwortung. Ein solcher Verein bzw. seine Exponenten können nach aussen kompetent und sicher auftreten.
Machen Sie jeden in seinem Ressort (inoffiziell) zum «Präsidenten» – der Verein soll keine «one-man-show» sein. Auch an Generalversammlungen: Kein Präsident ist verpflichtet, über jedes Ressort bzw. Traktandum einen Vortrag zu halten. Geben Sie das Wort an jene, welche in ihrem Gebiet stärker sind als Sie. Befürchtungen, dass Sie deswegen an «Macht» verlieren, sind unbegründet.
Eine gute Organisation hilft mit, dass Funktionäre mit ungefähr gleichem Arbeitsaufwand arbeiten. Zeitlich überforderte Leute geben bald auf. Ebenso jene, welche zu wenig gefordert werden.