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Support Vereinsführung - Einleitung

Einleitung

Durchdachtes Rollenspiel

Eben neu zum Präsidenten gewählt? Oder sitzen Sie seit 15 Jahren schon auf dem Präsidialsessel? Was auch immer: Die hierarchisch oberste Person im Verein hat eine zentrale Stellung inne.

Ein Präsident ist sowohl aktiver Motor wie passiver «erster Dienstleister» eines Vereins. Er ist gewählt, um den Verein a) zu erhalten und b) ihn gleichzeitig zu erneuern. Er lebt mit einem erheblichen Vertrauensvorschuss seitens der Mitglieder.

Niemand wird als Präsident geboren. Es ist ein neues Amt, das sich von allen anderen dahingehend unterscheidet: Der «oberste Chef» trägt die Gesamtverantwortung; diese ist ihm mit der Wahl übertragen worden. Das bedingt, für alle ein offenes Ohr zu haben, jedes Mitglied mit seinem Anliegen ernst zu nehmen.

Aber der «oberste Chef» ist immer nur so gut wie seine engsten Mitarbeiter. Welcher individuelle Führungsstil auch immer gehandhabt wird: Ohne Leute, welche in der Sache am selben Strick ziehen, steht man im Abseits – egal, wie stark die Führungsperson auch immer sein mag.

Nach aussen sorgen vor allem die guten Sportresultate eines Vereins für ein positives Image. Ein organisiertes Personalmanagement ist jedoch die Grundlage für langfristiges Funktionieren. Motivierte Mitarbeiter zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Der zunehmende Individualisierungsprozess in unserer Gesellschaft, mangelnde Zeit, Desinteresse oder auch Angst vor allzu starker Einbindung sind oft Gründe für Absagen. Dabei ist die ehrenamtliche Arbeit entscheidend für eine gute Organisation des Vereins. Deshalb braucht ein Verein eine klare Organisation des Personalmanagements, die die verschiedenen Aufgaben klar definiert und zuteilt. Führen und motivieren Sie Ihre Mitglieder und Funktionäre. Besonders wichtig ist dabei die stete Kommunikation mit allen Mitarbeitenden. So schaffen Sie eine gesunde Vereinsatmosphäre, und jeder fühlt sich eingebunden in ein lohnendes Engagement mit einem gemeinsamen Ziel.